Pace non trovo
Auftaktliederabend
Den Auftakt zu Liedfest Zürich 2026: Sturm und Zwang gibt ein junges Duo. Faustine Egiziano und Cyril van Ginneken präsentieren ein vielfältiges Programm, das ganz unterschiedliche Assoziationen zu unserem Festivalthema entfaltet. Neben innerlichen Stürmen der Leidenschaft bringen sie auch zu Gehör, wie das künstlerische Anstürmen gegen äußere Zwänge sich im Liedgut niedergeschlagen hat. Den Ausgangspunkt des Programms bildet «Die Forelle» – ein Lied, das nicht nur eine musikalische Idylle entwirft, sondern zugleich den Aufschrei des aus politischen Gründen inhaftierten Dichters Schubart artikuliert.
Vor dem Liederabend laden wir ab 19:00 Uhr herzlich zur Festivaleröffnung im Foyer des ZKO-Hauses ein.
Faustine Egiziano (Sopran, Programmgestaltung)
Cyril van Ginneken (Klavier, Programmgestaltung)
-
Maurice Ravel: «Vocalise-étude en forme d’habanera»
Martín Palmeri: «Versos a la tristeza de Buenos Aires», «La dulce visión», «Afinamiento» (Alfonsina Storni)
Claude Debussy: «De grève», «De fleurs», aus Proses lyriques (eigene Dichtung)
Gabriel Fauré: «Fleur jetée» (nach Armand Silvestre)
Hans Schaeuble: «Am Jahresend zu singen», «Ende», op. 1/6-7 (nach Hans Roelli)
Franz Schubert: «Die Forelle», D 550 (nach Christian Friedrich Daniel Schubart)
Clara Schumann: «Lorelei» (nach Heinrich Heine); «Er ist gekommen in Sturm und Regen» (nach Friedrich Rückert)
Franz Liszt: «Pace non trovo», «Benedetto sia ’l giorno», «I’ vidi in terra angelici costumi», aus Tre Sonetti di Petrarca (nach Francesco Petrarca)